Archive for the ‘indie/alternative’ Category

passend zum wetter folgende schöne berlin-sommer-mutantenmelodei: Vicky Vomit: „Sommer in Berlin“ (3:58) stammt von Vickys erstem album. herrn Vomits auswurf ist zwar qualititativ recht gemischt, (er hat halt keine angst vor schlechten reimen, ne), doch sind seine platten zumindest durchweg unterhaltsam, und einige songs echte perlen, die sich in mutantengehirnen gerne festsetzen — so auch […]


ich habe ja im letzten post das schöne lied „Soldaten leben länger“ von der Obersten HeeresLeitung erwähnt. das ist für mich nicht nur ausgezeichneter düsterpunk mit einem herrlich zynischen text, sondern gleichzeitig auch das beste beispiel, das die leverkusener um Deutscher W. keine nazi-punks sind. OHL: „Soldaten leben länger“ (2:19)


einer meiner lieblingssongs von jenseits der schandmauer ist dieser genial brachiale krach: Magdalene Keibel Combo: „Franz Kafka“ (4:34) einfach herrlich, was für einen sound man mit nur drei billigen instrumenten und einem kassettenrecorder erreichen kann! MKC war ein seitenprojekte von Paul und Flake von Feeling B (heute sind sie ja mit rammstein ein bisschen bekannt […]


ein weiterer schwarzer fleck auf der hipnessweste meiner lieblingsmelodien sind ja Goethes Erben. allein der bandname ist ja schon so was von voll uncooool… doch der ist nichts gegen die musik, die texte und vor allem dieser goethesche gesangsstil. die frühwerke werden jeden ernstzunehmenden normalo, der was auf sich hält, in die flucht schlagen. und […]


erinnert sich noch jemand an die Breeders? nö? schade! denn wie jedes jahr, wenn der winter sich allmählich verzieht und man bei offenem fenster vorm rechner sitzen kann (rausgehen? pfui!), krame ich ihre Last Splash heraus und höre — und staune, jedes mal auf’s neue, wie genial einfach gut diese platte doch immer wieder ist. […]


die gesamte letzte woche höre ich das neue Fehlfarben-album rauf und runter. nachdem ich die alben der letzten jahre immer eher durchwachsen fand — zwar nicht uninteressant, doch insgesamt fand immer etwas zu zahm und insgesamt unausgewogen. zu nett, irgendwie, und wenn ich nette musik hören will, dann greife ich zu, was weiß ich, chris […]


ich mag herpes!

20Apr10

auf dem kürzlich passiertem Fehlfarben-konzert in berlin (in wenigen tagen mehr dazu) lernte ich als vorband Herpes kennen, die seit 2006 oder so in berlin ihr unwesen treiben, mit kurzen, schrebbeligen punkrock-nummern, die spaß machen. wie etwa diese: Herpes: „Very Berlin“ (2:35) schön an herpes ist, dass sie ihren eigenen stil haben — das ist […]


die nachfolgeband der mauerstadt-rocker pvc (hier bereits gewürdigt) hat hauptsächlich relativ straighte rockmusik gemacht und gehört nicht zu den bands, die ich sonderlich oft höre — doch auf der b-seite ihrer ersten single haben sie ein kleines meisterwerk versteckt: download unerwarteter hypnotisch-düsterer post-punk mit desillusionierten lyrics und einer orientalisch angehauchten gitarre, wie ich finde, ausgezeichnet. […]


hier mal wieder was aus der kategorie „unverhofft kommt oft„, nämlich ein stück vom ersten DAF-album. genau — die „tanz den mussolini“-daf, die martial-elektroniker und proto-elektronische körper musikanten. pump ab das volumen! [ download ] vom album Produkt der Deutsch-Amerikanischen Freundschaft (1979) ha ha haaaaa! hübsch, gelt? 2 minuten 8 sekunden feinster, reinster gitarreninstrumentalkrach. und […]


ein weiterer underdog aus dem deutschland der 1990er sind die Rhythmischen Beobachter aus münchen, von denen gibt’s heute mal einen älteren, aber fluffigen indie-rock/popper: [ download ] von der ep Rhythmische Beobachter (1994) die Rhythmischen Beobachter sind die leider viel zu unbekannte band des ähnlich viel zu unbekannten Fredy Grosser. über fredy grosser bzw. die […]